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28.04.2010

Leseblüte, 28.04.2010


Nur völlige Klarheit der gegenseitigen Beziehungen
kann den Erfolg eines Abkommens zur Erreichung
des nächsten gemeinsamen Zieles gewährleisten.


(aus: »Über ein Kampfabkommen für den Aufstand«)

Wladimir Iljitsch Lenin, eigentlich Wladimir Iljitsch Uljanow (Link führt zu Wikipedia)
russischer Politiker und Revolutionär
* 22.04.1870 (Simbirsk, heute Uljanoegvsk)
† 21.01.1924 (Gorki bei Moskau)


28.04.2010 - 14:32 ~ ~ 0 Kommentare ~ Leseblüten -


27.04.2010

Leseblüte, 27.04.2010


Selbstachtung, Selbsterkenntnis, Selbstbeherrschung -
diese drei führen das Leben empor zu königlicher Kraft.


(zugeschrieben)

Alfred Lord Tennyson (Link führt zu Wikipedia)
britischer Dichter des Viktorianischen Zeitalters
* 06.08.1809 (Somersby/Lincolnshire)
† 06.10.1892 (Aldworth bei Reading)


27.04.2010 - 15:32 ~ ~ 0 Kommentare ~ Leseblüten -


16.04.2010

Leseblüte, 16.04.2010


Ganz gewiß hat es auf dieser Welt
niemals Hexen und Hexenmeister gegeben;
aber ebenso unleugbar haben zu allen Zeiten Leute an Betrüger geglaubt,
die das Talent besaßen, als Zauberer aufzutreten.


(aus: »Neunundneunzig Abenteuer«)

Giacomo Girolamo Casanova (Link führt zu Wikipedia)
venezianischer Schriftsteller und Abenteurer
* 02.04.1725 (Venedig) † 04.06.1798 (Schloß Dux/Böhmen)


16.04.2010 - 13:12 ~ ~ 0 Kommentare ~ Leseblüten -


15.04.2010

Leseblüte, 15.04.2010


Der Freund des Gespräches aber
ist der Freund des Friedens, der nur
auf dem Gespräch der Menschen miteinander ruhen kann.


(Auf dem Weltkongress der Germanisten in Göttingen 1985)
Richard von Weizsäcker (Link führt zu Wikipedia)
deutscher Politiker
* 15.04.1920 (Stuttgart)

Heute vor 90 Jahren wurde Richard Karl Freiherr von Weizsäcker geboren. Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin. Am 23. Mai 1984 wurde Weizsäcker mit bislang beispielloser Mehrheit (mit 832 von 1017 gültigen Stimmen) von der Bundesversammlung als Nachfolger von Karl Carstens zum Bundespräsidenten gewählt und am 23. Mai 1989 im Amt bestätigt.

Weizsäcker verstand sein Amt nicht nur als repräsentatives. Er war stets um Ausgleich zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften bemüht und suchte Orientierung in den wesentlichen gesellschaftspolitischen und auch in internationalen Fragen zu geben. Bei aller Betonung der West-Bindung der Bundesrepublik Deutschland engagierte er sich für die Aussöhnung mit dem Osten und suchte den Dialog mit der DDR. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 wies Weizsäcker Deutschland eine Schlüsselrolle für eine gemeinsame Ostpolitik des Westens zu. In der letzten Phase seiner Amtszeit provozierten Weizsäckers öffentliche Stellungnahmen beispielsweise gegen den Rechtsextremismus und die Ausländerfeindlichkeit in Deutschland oder gegen eine Änderung des Grundrechtes auf Asyl durchaus kritische Stimmen in seiner Partei.

Quelle: Auszug aus Multimedia Enzyklopädie 2003,
mit freundlicher Genehmigung des Tandem Verlag GmbH, Königswinter


15.04.2010 - 11:32 ~ ~ 0 Kommentare ~ Leseblüten -


14.04.2010

Leseblüte, 14.04.2010


Gefunden in meiner Tageszeitung:



»Ernst Ferstl auf der Zitantenseite«



(Der Aphorismus stammt aus seinem Buch: »Zwischenrufe«



14.04.2010 - 15:04 ~ ~ 0 Kommentare ~ Leseblüten -


08.04.2010

Leseblüte, 08.04.2010


Ein Scherz, ein lachend Wort entscheidet oft
Die größten Sachen treffender und besser
Als Ernst und Schärfe.


aus: »Satiren«
Horaz, eigentlich Quintus Horatius Flaccus
römischer Dichter
* 08.12.65 v. Chr. (Venusia)
† 27.11.08 v. Chr. (Rom)

Quintus Horatius Flaccus Horaz erhielt in Rom eine vorzügliche Ausbildung. Als Student der Philosophie in Athen schloss er sich der Sache Brutus' an und kämpfte als Kriegstribun auf dessen Seite in der Schlacht von Philippi, in der Brutus geschlagen wurde. Horaz floh und kehrte nach Rom zurück, als man ihm dort Amnestie gewährte. Durch Enteignung des väterlichen Landgutes war Horaz mittellos geworden und musste sich somit seinen Lebensunterhalt als Kanzleischreiber bei der römischen Stadtverwaltung und als Gelegenheitsdichter verdienen.
Horaz gewann durch seine klassisch reinen Oden die Bewunderung Maecenas, eines der einflussreichsten Staatsmänner und Kunstsammler der Zeit. Die finanzielle Unterstützung Maecenas ermöglichte Horaz ein sorgloses Leben. Er wurde zusammen mit Vergil der Lieblingsdichter der Römer. Im Palast des Kaisers Augustus war er ein gern gesehener Gast. Für die Jahrhundertfeier des Jahres 17 v.Chr. dichtete er das "Carmen saeculare". In Sermonen, Satiren und Episteln zeichnete Horaz ein kritisches Bild seiner Zeitgenossen. Die nach griechischem Vorbild entstandenen Oden gelten als seine reifsten Werke. Gegen den ungesunden Reichtum und den Verfall der Sitten Roms zur Zeit der Republik richtete sich sein Spätwerk.
Die "Ars Poetica", die sich mit der Dichtkunst beschäftigt, gilt als sein Hauptwerk.
Quelle: Multimedia Enzyklopädie 2003, mit freundlicher Genehmigung des
Tandem Verlag GmbH, Königswinter



08.04.2010 - 14:32 ~ ~ 1 Kommentar ~ Leseblüten -


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